Matthias Dämpfle

Matthias Dämpfle verbindet in seinen Arbeiten Gegensätze: Leicht wird schwer, flaches räumlich, abstraktes gegenständlich, lustiges ernst und das alles auch umgekehrt. Als Bildhauer beschäftigt sich Matthias Dämpfle mit Form und Raum, als Zeichner fügt er seinen Skulpturen eine vierte Dimension hinzu. Das Material für diese Auseinandersetzung ist zumeist Beton, das nach belieben geformt werden kann und so die Grundlage für seine Raumexperimente bildet. Die Zeichnungen werden nicht mit einem Bleistift ausgeführt, sondern auf die geschliffene Betonoberfläche mit einem Kristallbohrer eingraviert.

In seinen neuesten Arbeiten betritt Matthias Dämpfle den virtuellen Raum und überträgt seine Praxis auf das Medium Video. Seine Video-Arbeiten werden mit Hilfe von 3D Programmen plastisch modelliert und entstehen so in dem bildhauerischen Kontinuum.

Vita

* 1961 in Müllheim/Baden
Nach einer Steinmetz und Bildhauerlehre in Freiburg folgt 1982 ein Studium der bildenden Künste in Karlsruhe bei Wilhelm Loth, Harald Klingenhöller und Katharina Fritsch. 1995 Stipendium der Kunststiftung Rheinland-Pfalz in Edenkoben. 2008, 2010, 2015 Projektaufenthalte in Lagos (Nigeria).
Matthias Dämpfle lebt und arbeitet in Freiburg.

www.matthias-daempfle.de

Arbeiten im öffentlichen Raum

"Tatort", Hinterzarten, 1986
„Einstein unterhielt sich mit Leonardo", Karlsruhe, KIT Nord, 1988­1990
"Bonsai Denkmal", Radolfzell (Bad Säckingen), 1992
TTT (teutonic traffic tower), Bad Säckingen, 1992/93
"Bildwerk für den Humanisten Johannes Reuchlin", Pforzheim, 1994/95
"November Werk", Freiburg, Jacob Burckhardtstraße, 1996
"Geometrischer Apfelbaum", Niederrimsingen, 1998
"Etagen Signets", mit E. Bereznicki, Freiburg, Buggingerstrasse 50, 2011
"Rohblock", Freiburg, Schlossberg, 2006 (2013 Ankauf Land Baden­-Württemberg)
"3X3D", Freiburg / Rieselfeld, 2015/16

Arbeiten im öffentlichen Besitz

Forschungszentrum Karlsruhe, Regierungspräsidium Karlsruhe, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Bundesforschungsanstalt für Ernährung Karlsruhe, Kultusministerium Rheinland-Pfalz, Land Baden-Württemberg, Stadt Donaueschingen

Ausstellungen (Auswahl)

2017 "heavy - light - stories II", Haus Salmegg, Rheinfelden (E)
"heavy - light - stories III" Kunstverein Paderborn (E)
ART SALZBURG CONTEMPORARY, Galerie Marek Kralewski
»für extra«, Galerie ]Schleuse 16[, Kunstverein Böblingen (E)
UNTERJESINGEN KUNSTDORF 2017, Tübingen-Unterjessingen

2016 "Nothing Special", Kunstverein Kontur im Kunstbezirk Stuttgart
Kunstpalais Badenweiler (mit Elisabeth Bereznicki)

2015 "heavy - light - stories I", Städtische Galerie Filderstadt (E)
Donaueschinger Regionale 2015, Donaueschingen
Kunsthalle Cloppenburg (mit Friedhelm Falke)
#Transmission//(mit Elisabeth Bereznicki) Project Space Lagos, Lagos, Nigeria

2014 „DSdoomsday“,  Galerie im Turm Donaueschingen (E)
Art Karlsruhe (Galerie Pro Arte)
„concrete“, Kunstverein Coburg (E)

2013 Lehmann Stiftung, Haus der modernen Kunst Grunern (E)
Regionale 013, Donaueschingen, (G/K)
„Gesichter“, Dreiländermuseum Lörrach (G)
„Das soll Kunst sein“, Kunstverein Freiburg (G)

2012 Kunstverein Kirchzarten (mit E. Bereznicki)
AussichtKUNST, Freiburg
ART FAIR 21, Köln (Galerie Pro Arte)

2011 Monument Art Galerie (mit Tatjana Busch), Jettingen-Scheppach
Forum Kunst Rottweil (G/K)
ART FAIR 21, Köln (Galerie Pro Arte)

2010 „Still leben“, Kunstforum Neustadt (mit E.Bereznicki)
Art Karlsruhe
Galerie Pro Arte (mit Tatjana Busch), Freiburg
ART FAIR 21, Köln (Galerie Pro Arte)

Werke (Auswahl)